Fliegengitter / Insektenschutz für Fenster und Türen

Für die meisten Menschen ist es die schönste Zeit des Jahres, wenn der Frühling endlich erwacht und die ersten warmen Sonnenstrahlen ins Haus dringen. Dann ist es eine wahre Wonne, schon morgens das Fenster zu öffnen und die frische Luft hereinzulassen. Allerdings bringen die warmen Monate auch einige Nachteile mit sich - dazu gehören vor allem lästige Insekten. Fliegen, Wespen, Stechmücken, Heuschrecken und andere ungebetene Besucher machen sich gerne in Wohnräumen breit und finden dann kaum noch alleine den Weg ins Freie. Um dies zu vermeiden, lohnt sich die Installation eines Insektenschutzes an Türen und Fenstern, wie beispielsweise in Form eines Fliegengitters.

Welche Varianten es für einen effizienten Schutz vor Insekten gibt und wie diese montiert werden, stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor.

Insektenschutz wird in der Regel nachgerüstet - ganz ohne Probleme

Wer sich wirksam vor Insekten wie Fliegen, Wespen oder Mücken schützen möchte, findet heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, um Türen und Fenster nachzurüsten. Es gibt im Handel eine beachtliche Auswahl an Insektenschutz-Produkten, darunter beispielsweise Fliegengitter oder auch Rahmen, die einfach in die Tür geklemmt werden. Die gängigsten Arten haben wir für Sie zusammengestellt. Grundsätzlich ist jedoch im Vorfeld zu überlegen, ob der Insektenschutz dauerhaft installiert oder nur über die Sommermonate genutzt werden soll - dann kann man sich für ein entsprechend passendes Produkt entscheiden.

Varianten, die fest installiert werden, müssen in der Regel direkt an Türen und Fenster geschraubt werden. Sie sind dann fest mit dem Rahmen verankert und bieten nicht nur eine komfortable Bedienbarkeit, sondern auch eine lange Lebensdauer. Allerdings sind die Insektennetze dann auch in den Wintermonaten sichtbar. Trotzdem hat man bei einer festen Installation den Vorteil, dass kein Insekt mehr ins Haus gelangt.

Eine weitere wichtige Überlegung ist die Qualität des Insektenschutzes: Die einfachsten Netze bestehen aus Polyester, teure Produkte werden dagegen oft aus Fiberglas gefertigt. Es lohnt sich in der Regel, lieber etwas mehr auszugeben - dann hat man meist auch länger Freude am gewählten Produkt.

Der Klemmrahmen

Die simpelste Variante des Insektenschutzes ist ein klassischer Klemmrahmen. Hier befindet sich das Schutzgitter auf einem Rahmen, welcher in die Fensterlaibung eingeklemmt wird. Dies ist zwar sehr effizient, allerdings ergeben sich daraus auch einige Nachteile. Um nämlich eine optimale Funktionalität des Klemmrahmens zu gewährleisten, muss er perfekt zum jeweiligen Fenster passen. Schon kleinste Lücken oder eine unachtsame Montage können dafür sorgen, dass trotzdem Insekten ins Haus gelangen und das Netz praktisch nutzlos ist.

Zudem muss bedacht werden: Wenn der Klemmrahmen von der Innenseite her in den Fensterrahmen geklemmt wird, hat man keinen Zugriff mehr auf die Fenstergriffe - es kann also nicht bedient werden, während der Rahmen gespannt ist. Benötigt man den Insektenschutz in den Wintermonaten nicht, muss zudem ein Aufbewahrungsort für den Klemmrahmen gefunden werden, was oft nicht so leicht ist: Er ist im Vergleich zu anderen Produkten relativ sperrig und nimmt viel Platz in Anspruch.
Wird der Insektenschutz im Winter nicht benötigt, muss der Klemmrahmen irgendwo gelagert werden. Durch den feststehenden Rahmen hat er dabei einen recht großen Platzbedarf.

Der Klapp- oder Schieberahmen

Diese Variante ähnelt dem herkömmlichen Klettrahmen sehr, allerdings mit dem Unterschied, dass dieser primär auf eine dauerhafte Installation ausgerichtet ist. Er muss an der äußeren Seite des Fensterrahmens befestigt werden und lässt sich, wenn das Fenster offen ist, nach außen zur Seite klappen oder schieben. Beim Schieberahmen gibt es jedoch den Nachteil, dass immer ein Teil des Fensters verdeckt wird, was bei Klappmodellen nicht der Fall ist. Deshalb bietet sich eine solche Lösung eher für Terrassentüren an, neben denen sich ein Fenster befindet. Dann ist genügend Fläche vorhanden, um den Rahmen zur Seite zu schieben, ohne dass er irgendwo stört.

Das Insektenschutzrollo

Eine der wohl optisch am ansprechendsten Lösungen ist ohne Zweifel das Insektenrollo. Es wird für gewöhnlich seitlich oder auch oberhalb vom Fensterrahmen montiert und kann dann ganz einfach ausgezogen werden, sobald man es benötigt. Danach zieht man es wieder ein, wenn man es nicht mehr braucht. Wird ein solches Rollo nachgerüstet, wird es für gewöhnlich in einer unauffälligen Kassette im Fensterrahmen montiert, welche kaum auffällt. Es gibt allerdings auch viele neue Fenster, bei denen ein Insektenschutz schon integriert ist, was natürlich besonders praktisch ist und zusätzlichen Aufwand spart. Moderne Gitter sind inzwischen so konstruiert, dass sie kaum Tageslicht wegnehmen und das Zimmer danach noch immer so hell ist wie vorher. Daher kann man sich ruhig für ein dunkles Rollo entscheiden, denn dieses ist zum Durchschauen meist angenehmer als ein helles Modell.

Passender Insektenschutz auch für Allergiker

Es lassen sich nicht nur Insekten, sondern auch Pollen durch entsprechende Gitter von den Wohnräumen fernhalten. Dies ist für Allergiker besonders von Vorteil, um ohne tropfende Nase oder brennende Augen die Zeit zu Hause genießen zu können. Viele Hersteller von Insektenschutzgittern haben inzwischen spezielle Gewebe entwickelt, welche besonders fein sind und sogar Baumsamen aus den Wohnräumen fernhalten. Gerade im Frühling lohnen sich solche Schutzgitter für Allergiker.

Welche Vor- und Nachteile ein Fliegengitter mit Klettband bietet

Die günstigste Lösung des Insektenschutzes lässt sich in der Regel mit einem selbstklebenden Band oder einem Klettband anbringen. Diese sind nicht nur preiswert, sondern auch relativ leicht zu installieren - zudem werden sie unmittelbar am Fensterrahmen befestigt und können durch einfaches Abschneiden auf die gewünschte Fenstergröße angepasst werden. Trotzdem ist die Befestigung meist mit etwas Geduld verbunden - allerdings spart man dafür Kosten. Es gilt darauf zu achten, dass das Gitter an allen Seiten gut haftet, damit keine Lücken entstehen.

Ein Nachteil dieser Variante ist jedoch, dass das Gitter fest montiert ist und man es aus seiner Befestigung lösen muss, um hindurchzugehen. Das erneute Befestigen ist dann jedes Mal mit etwas Aufwand verbunden. Allerdings erleichtern einige Hersteller das Verschließen und Öffnen durch praktische Magnetverschlüsse - zudem gibt es Rollos, die sich auch ganz einfach nach oben rollen und dort fixieren lassen.

Qualität auf lange Sicht: Das Fliegengitter mit Rahmen

Insektenschutzgitter mit festem Rahmen sind die grundsätzlich hochwertigere und langlebigere, dafür aber auch teurere Lösung. Sie verfügen über eine spezielle Keilverriegelung, bei der sich der Keil von der Innenseite an die Wand des Aluminiumrahmens drückt. Auf diese Weise wird der Rahmen stabilisiert und verbleibt in der gewünschten Position.

Solche Konstruktionen gibt es nicht nur für Fenster in verschiedenen Größen, sondern auch für Türen. Meist besitzen sie darüber hinaus eine Feder, welche sicherstellt, dass das Gitter nach dem Öffnen auch erneut wieder geschlossen wird. Trotzdem empfiehlt es sich, vor dem Kauf eines solchen Rahmens zu testen, ob dieser wirklich zwischen Fenster und Rollladen passt. Es ist hier von Vorteil, sich für ein möglichst schmales Modell zu entscheiden, da gerade bei Terrassen- und Balkontüren oft der Griff im Weg ist. Nachteilig ist bei Fliegengittern mit Rahmen, dass für die Installation teilweise viel Fingerspitzengefühl und Genauigkeit erforderlich ist, damit es wirklich exakt montiert wird.

Fazit: Der Kauf eines hochwertigen Fliegengitters lohnt sich

Ganz egal, für welche der genannten Varianten man sich beim Kauf eines Insektenschutzes auch entscheidet - es gibt für jeden Zweck etwas Passendes. Die erste Frage sollte jedoch immer lauten, ob man nur im Frühling und Sommer oder das ganze Jahr über einen Insektenschutz einbauen möchte. Darüber hinaus ist es sinnvoll, lieber etwas mehr in ein hochwertiges und solide verarbeitetes Produkt mit entsprechender Qualität zu entscheiden als für ein billiges Klebegitter. Gerade dann, wenn man ohnehin einen langfristigen Schutz benötigt, der über viele Jahre hinweg hält, sollte lieber von Anfang an auf eine hochwertige Verarbeitung geachtet werden. So kann man die Frühlings- und Sommertage dann ganz ohne störende Besucher wie Mücken, Wespen oder Fliegen genießen.

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